Zwischen Belvederes und natürlichen Balkonen

24 October 2018turismomarche

Am Kiosk hier in Italien können Sie die neue Ausgabe von WhyMarche finden, in der wir Ihnen, mit unserer Rubrik, einen Weg für Romantiker, für Fotografen oder bloße Beobachter, eine wunderbare Tour in einigen bemerkenswerten Städtchen zwischen Aussichtspunkten und Natur Balkonen vorschlagen!

Ob im Sommer, im Winter, im Frühling oder Herbst, ob am Strand oder in den Bergen, von Norden nach Süden der Marken, gibt uns die Region eine Vielzahl von landschaftlichen Panoramas und interessanten Ortschaften, wo man den Geist frei laufen lassen und die Besonderheit der Orten voll erfassen kann.

Durch diese Route werden Sie überrascht sein beim Entdecken, was für ein enormes Reichtum diese Region in sich selbst beherbergt: empfohlen für Fototouren, aber auch für diejenigen, die durch eine aufregende und spannende naturalistische Erfahrung Flora und Fauna der Gegend beobachten wollen, oder auch für Sportfans und Aktivitäten im Freien.

Pietrarubbia im Montefeltro (PU)

Renaissancelandschaften von der Burg aus

Im hohen Montefeltro in der Provinz Pesaro-Urbino befindet sich das Dorf Pietrarubbia, das kürzlich vom Bildhauer Arnaldo Pomodoro renoviert wurde. Die Pietrarubbia Burg ist ein alter Besitz von Montefeltro und ihre Ruinen klammern sich an einem Felssporn, dessen rötliche Farbe ihm den Namen „petra rubra“ (rote Erde) gab.

Die Geschichte der Gegend, ein altes Bergbauzentrum, führt den Besucher in alten Zeiten, um Menschen aus entfernten Epochen und alten Schmiede, die den Herzögen von Urbino dienten, zu begegnen. Vor der Pietrarubbia Burg auf einem felsigen und steilen Gebiet, mit einer fantastischen Landschaft, steht die alte romanische Kirche St. Arduino, wo sich eine jod-salz-bromhaltige Wasserquelle befindet.

Im Dorf steht das Kloster der Kapuziner, in dem der “fliegende Mönch” lebte: der Hl. Joseph von Copertino. Die Kirche von S. Silvestro aus dem 15. Jahrhundert, mit kostbarem Marmoraltars und der bronzenen Rosette ist einen Besuch wert. Pietrarubbia wurde zu den schönsten Dörfern der Marken gezählt, in den Felsen eingebettet und an den Hügeln gelegen, die dem Ort den Charme faszinierender Panoramablicke verleihen.

Cingoli (MC)

Die sanften Hügel der Marken

Cingoli, eine Stadt in der Provinz Macerata, am Fuße des Monte Circe, wird seit jeher als “Balkon der Marken” für seine weiten Horizonte mit bezaubernden Aussichten bezeichnet. Von der Adria bis zum Monte Conero und an klaren Tagen kann der Blick bis zu den Sibyllinischen Bergen und den dalmatinischen Küsten reichen. Die Panoramaterrasse befindet sich an der Burgmauer. Sein Gebiet bietet sich für Ausflüge auf Naturpfaden an, die reich an Flora und Fauna sind. Bemerkenswert ist der Blick auf den See von Cingoli oder Castreccioni aus, das größte künstliche Becken der Marken.

Cingoli, dass ziemlich hoch über dem Meeresspiegel liegt, ist im Winter, besonders wenn es mit einer weißen Decke bedeckt sind, der ideale Ort für Besucher, die nach Emotionen suchen. Unter den malerischen mittelalterlichen Gassen und historischen Stätten des Dorfes, die romanisch-gotische Kirche des Stifts Sant’Esuperanzio, die viele Heiden und Häretiker bekehrt hat, und den prächtigen Palazzo Cina della Scala, Wohnstätte einer berühmten Adelsfamilie. Bemerkenswert sind der Maltempo-Brunnen und der Cassero, eine Festung, in der sich ein Gefängnis befand.

Conero (AN)

Die Stille der Natur: Strände, Klippen, mediterrane Macchia

Die wahrscheinlichste Hypothese ist, dass Monte Conero seinen Namen von einem Strauch der mediterranen Macchia hat: der Erdbeerbaum (corbezzolo), aus dem ein ausgezeichneter Roséwein und Honig hergestellt werden. Vom Meer aus gesehen hat der Berg eine majestätische Erscheinung wegen seiner Überhänge und der vielen Wege. Auf dem Vorgebirge befindet sich der Naturpark Conero, der durch enge Wege zugänglich ist, die zur Entdeckung der Flora und Fauna des Gebietes einladen.

Die Besonderheit des Vorgebirges hat, im Laufe der Zeit, zur Entstehung von vielen Legenden beigetragen, die alle mit tragischen Ereignissen verbunden sind weswegen auch der Berg „der Conero der Geheimnisse“ genannt wird. Das Vorgebirge erstreckt sich über die Stadt Ancona, Sirolo, Numana, Camerano neigt, wegen der Erosion der Wellen, mit steilen Hängen in Richtung Meer, und viel sanfter in Richtung Hinterland. Der höchste Teil ist von Wald bedeckt, drum herum gibt es verschiedene Anhöhen, und der Weiler Poggio liegt auf einer davon. Beim Hinuntergehen finden wir andere Hügel mit Gebieten wie Montacuto und Varano.

Montefalcone Appennino (FM)

Blick nach Westen auf die Sibillini

Montefalcone Appennino, ein Dorf in der Provinz Fermo, thront auf einem hohen Felsen, von einem 4 Millionen Jahre alten Felssporn gebildet, der daher seine dominante Eigenschaft darstellt. Es bietet ein Panorama von unvergleichlicher Schönheit, das sich über die gesamte Kette der Monti Sibillini erstreckt. Die Lage im Grünen macht es zu einem bezaubernden Ort: besonders interessant ist der Tronelli Garten, wo gewundene Wege mit Pflanzen verschiedener Arten, sich mitten in der Natur, der Klippe entlang schlängeln.

Das Schloss Farfense, das sich durch einen einzigen Turm auszeichnet, erhebt sich in seiner ganzen Schönheit auf dem oberen Teil des Landes, und von hier aus an klaren Tagen ist es möglich, atemberaubende Landschaften zu genießen. Im Oktober werden die Straßen der Stadt von Straßenkünstlern und Märkten mit typischen und handwerklichen Produkten belebt: dies ist die beliebteste Gelegenheit, um die spektakuläre Aussicht zu genießen, die das Land bietet, besonders für Liebhaber der Fotografie.

Cupra Alta – Marano (AP)

Das Mittelalter auf dem Meer

Cupra Marittima ist ein Städtchen, deren Ursprünge sich in der Vergangenheit verlieren. Es hat eine romanische Vergangenheit, immer noch in den architektonischen Strukturen sichtbar. Im neunten Jahrhundert wurde es zerstört, es wurde an der heutigen Stelle im Mittelalter wieder aufgebaut, mit dem Namen Castrum Maranum, aus dem später Marano wurde. Es ist eine Stadt mit einer bezaubernden Aussicht, die sich am Horizont der wunderschönen darunter liegenden Adria verliert, deren Küste von Palmen beschattet und von Oleander bunt gemalt wird. Marano ist in der Tat das Herz des Landes, das sich über dem Meer erhebt.

Ebenso suggestiv sind die Ruinen der Burg von S. Andrea, ebenfalls mit Blick auf das Meer. Es hat einen archäologischen Park, wo man zahlreiche Funde aus den Ausgrabungen und den Überresten des antiken Tempels, der Göttin Cupra gewidmet, bewundern kann. Zahlreiche Kirchen, die sich im oberen Teil von Cupra befinden, bei denen die romanische Handwerkskunst zum Ausdruck kommt, zeugen von so viel Geschichte. Antike Paläste, Türme voller Geschichte und suggestiven Gassen mit blühenden Balkonen betonen die Schönheit dieses bezaubernden Ortes.

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