TOUR DER SIBILLINI VON SARNANO BIS ZUM GEROSA SEE

24 February 2016turismomarche

Eine der vorgeschlagenen Routen für Ihren Urlaub an der Sibillini Berge. Von Dorf zu Dorf bis zum malerischen See von Gerosa.

 

Mit einer Länge von über 40 km die Sibillini Bergekette – geschützt durch den Nationalpark Monti Sibillini – stellt eine der größten und faszinierendsten Bergketten Italiens. Hauptsächlich aus Kalkfelsen bestehend, überschreiten die Berge häufig die 2.000 Meter über dem Meeresspiegel um dann allmählich in engen Tälern abzusinken, wie das Aso, Tenna und Ambro oder in Hochtälern am Westhang. Fabelhafte Naturkulissen, darunter hohe Gipfel, Täler, Flüsse und Seen wie die von Fiastra, Pilato und Gerosa. Und dann alte Dörfer die seit Jahrhunderten in der stillen Natur, in ihren Farben, Gerüchen und Aromen eingetaucht leben.

Wir schlagen eine Reise zu diesen alten Ländern, geheimnisvoll und teilweise unzugänglich, vor, die von einem der schönsten und faszinierendsten Dörfer der Marken anfängt: Sarnano. Das Dorf, im Herzen der Sibillini, liegt auf einem Hügel auf der rechten Seite des Flusses Tennacola, sein wundervolles historisches Zentrum ist eines der charakteristischsten Beispiele mittelalterlicher Architektur. Renommierte Kur- und Urlaubsort dank mehreren Skigebieten, verfügt es über eine große künstlerische Erbe. Mittelpunkt der antiken Sarnano ist die Piazza Alta, worauf sich der Palazzo dei Priori, der Palazzo del Popolo, Sitz des schönen Teatro della Vittoria, der Palazzo del Podestà und die Kirche Santa Maria di Piazza zusammenballen.

Die erste Etappe unserer Reise befindet sich ca. fünfzehn Kilometer entfernt, am Macerata Innengebiet vorbei, bis zu dem von Fermo, und wir werden in Amandola anhalten. Auf drei Hügeln des Hochtals von Tenna gelegen, nahe am Gipfel des Castelmanardo Berges, Amandola entsteht im Jahre 1248, als freie Gemeinde, aus der Vereinigung von drei Burgen. Das reizvolle Städtchen zeigt eine Altstadt die, durch besonders schöne Gebäude, vom Reichtum ihrer Vergangenheit zeugt, wie die Kirche von Sant’Agostino (Heiligtum des seligen Antonio) und die Kirche von San Francesco.

Beim Weitergehen Richtung Gerosa See trifft man gezwungenermaßen auf das schöne Dorf Montefortino vom natürlichen, von der Sibillini Berge gebildeten Amphitheater umarmt, wo man reichlich atemberaubende Ausblicke genießen kann, wie die hohen Gipfel des Monte Vettore, des Monte Sibilla und des Pizzo Regina. Eine zauberhafte Landschaft aus Flüssen – der Tenna und der Nera -, Tälern, geheimen Orten – wie die Infernaccio Schluchten – Kultstätten – wie zum Beispiel die Wallfahrtskirche Madonna dell’Ambro – Sie alle tragen wesentlich zur antiken Schönheit des Landes mit dem charakteristischen mittelalterlichen Aussehen bei.

Ein weiteres wesentliches Ziel ist Montemonaco. In der Provinz Ascoli Piceno, in dem oberen Tal des Aso, liegt sie auf 998 Meter über dem Meeresspiegel – die zweithöchste Gemeinde der Marken – auf einer kleinen Stegplateau mit Ausblick auf Monte Sibilla. Sein Gebiet erstreckt sich von den massiven Gipfeln der Vettore – in dessen Vertiefung der einzigartige Pilato See befindet – bis zu denen des Pizzo del Diavolo und des Monte Porche, die die Grenze zu Umbrien markieren. Schluchten, Wälder, Täler und Flüsse prägen das Gebiet, während  das Dorf sich einer langen, umstrittenen, interessanten und legendären Geschichte rühmen kann, mit besonders interessanten Gebäude wie die Kirche von San Biagio und die San Benedetto Kirche mit einem dem Crivelli zurückzuführendem Fresko.

Das letzte Ziel unserer Reise durch die Sibillini Berge in den Marken ist die schöne Landschaft des Gerosa See, ein etwa 400 Meter breiter Stausee. Gespeist durch den Aso Fluss, der von den Hängen des Monte Vettore auf dem Gebiet von Pedaso die Adria erreicht, definiert die Grenzen der drei Gemeinden, Montemonaco, Montefortino und Comunanza. Gebildet in den 80er Jahren für die Wasserversorgung, heute ist der Gerosa See eine sehr beliebte Touristenattraktion: Kanufahren-Vorführungen, Segeln und Angeln werden häufig organisiert  und viele sind die Besucher, die seine schöne und ruhige Strände, eingerahmt von einer wunderbaren Naturkulisse, wählen. Außerdem sein rechter Ufer, von dichtem Wald bewachsen, eignet sich für lange und entspannende Spaziergänge an der frischen Luft oder Nordic Walking.

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