Ostra Vetere

Overview

ID: #7499
Typ: Dörfer und Kunststädte
Provinz: Senigallia Corinaldo und Frasassi
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Karte





OSTRA VETERE

Sehenswürdigkeiten  Ostra Vetere:
Kirche von Santa Lucia
Kirche von Santa Maria della Piazza
Muralli Palast
Buti Palast
Kirche von San Severo
Kirche von Sant’ Antonio in Borgo
Kirche des Hl. Kruzifix
Stadtmuseum der Kirchengemeinde Satellico

Unterkunftsmöglichkeiten: Hotel, Residence, Bed & Breakfast, Landhaus, Bauernhof
(wählen Sie die empfohlene Struktur auf der linken Spalte)

Entfernung vom Meer: ca. 21 km

Wie erreicht man Ostra Vetere mit dem Auto: Aus dem Norden oder Süden die A14 nehmen (vom Norden Richtung Ancona und vom Süden Richtung Neapel), Ausfahrt Senigallia, weiterfahren Richtung Ostra, weiter auf der SP 360, durchqueren Sie Bettolelle und folgen Sie den Schildern nach Ostra Vetere

Wie erreicht man Ostra Vetere mit dem Zug: der nächste Bahnhof ist der von Senigallia ca. 21 km entfernt. Zugfahrpläne finden Sie auf der Website der Staatsbahn www.ferroviedellostato.it/

Wie erreicht man Ostra Vetere mit dem Bus: das Land wird von Busunternehmen Conerobus gedeckt www.conerobus.it

Wie erreicht man Ostra Vetere per Flugzeug: der nächste Flughafen in Ancona ist der Flughafen Raffaello Sanzio in Falconara, ca. 32 km entfernt

Für Familien mit Kindern und Kinderwagen ist es möglich die Stadt zu Fuß zu besuchen.
Die Stadt ist für Behinderte zugänglich

NÜTZLICHE INFOS Gemeinde Ostra Vetere (Piazza Don Minzoni, 1) 071 965 053 protocollo@comune.ostravetere.an.it

Wissenswertes über Ostra Vetere:

Ostra Vetere ist ein kleines Bergdorf in der Provinz Ancona und thront auf kleinen Plateaus, von denen aus man, mit Blick Richtung Senigallia, die Adria sehen kann. Nach der Tradition Ostra Vetere, bis zum Jahr 1882 Montenovo genannt, wurde von Flüchtlingen aus der antiken römischen Stadt Ostra gegründet, die nach der Invasion der Goten im Jahr 409 n.Ch. entkommen waren, während in der Tat in dem Gebiet, bis zum zwölften Jahrhundert, nur eine Klosterzelle in der Nähe des Hügels, wo jetzt die Stadt steht, dokumentiert wurde.

Der Name Serra Montis Novi erscheint zum ersten Mal in einem Dokument aus dem Jahr 1137, während die Gemeinde Montenovo erst in der ersten Hälfte des dreizehnten Jahrhunderts gebildet wird. Im Laufe seiner Geschichte hat das Land t abwechselnde Phasen der Expansion und des Wachstums durchgemacht, im Wechsel mit Phasen der Zerstörung und Verarmung wobei es auch die Unterdrückung der Familien Sforza und Della Rovere zu spüren bekam. Später erlebte die ländliche Gemeinde das gleiche Schicksal der anderen Provinzen (Marca Anconetana) die unter dem Einfluss des Kirchenstaates standen.

Die sehenswerte Denkmäler sind zahlreich, von der Kirche von Santa Lucia, im achtzehnten Jahrhundert gebaut und mit kostbaren barocke Dekorationen versehen, bis zur Kirche von Sant‘ Antonio al Borgo, vom imposanten Palazzo Peruzzi aus dem siebzehnten Jahrhundert einverleibt, der eine interessante Kassettendecke und ein Fresko aus dem sechzehnten Jahrhundert aufweist.

Das Gemeinde-Pfarrmuseum “Maria Crocefisso Satellico” befindet sich in der stimmungsvollen Atmosphäre des ehemaligen Klosters von Santa Lucia der Klarissen, ein monumentales Gebäude aus dem Mittelalter, am Ende des siebzehnten Jahrhunderts renoviert. Im Jahr 2008, nach einer Restaurierung eröffnet, beherbergt der Komplex sowohl das Museum als auch das Archiv und die Stadtbibliothek. Das Museumsgebäude entwickelt sich auf zwei Ebenen; im Erdgeschoss befinden sich die Werkzeuge, die im letzten Jahrhundert für die Herstellung und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen verwendet wurden, vor allem für die Olivenölherstellung, während sich im ersten Stock eine Kunst Ausstellung mit lokalen religiösen Kunstobjekte befindet.

Hauptkirche der Altstadt ist die aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert, die Santa Maria della Piazza gewidmet wurde und die auf den Grundmauern einer alten Benediktiner-Kirche steht, gänzlich im neugotischen Stil wieder aufgebaut mit Ausnahme der Fassade, die absichtlich in romanischen Stil konzipiert wurde. Bemerkenswert ist auch die Kirche von San Severo, die zwei Barockaltäre mit Flügelaltäre aus dem siebzehnten Jahrhundert und einen Orgel aus dem Jahr 1895 bewahrt, und die Kirche des Heiligen-Kruzifix im sechzehnten Jahrhundert mit gleichzeitiger Einverleibung einer bestehenden heiligen Ädikula erbaut, die intern von einem Holzgeländer in zwei getrennten Teile aufgeteilt ist.

Es gibt mehrere zivile Gebäude die einen Besuch wert sind, einschließlich Palazzo Buti – der eine Gruppe von Skulpturen aus besonders feinen weißen Stuck beherbergt, die eine ganze Wand des Schlafzimmers einnimmt – und Palazzo Muralli, der, bis zur ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, bevor er Besitz der Familie wurde, die aus ihm den Sitz von ihrem landwirtschaftlichen Betrieb machte, als Kloster der Klarissen Nonnen verwendet wurde.

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