Castignano

Overview

ID: #6598
Typ: Dörfer und Kunststädte
Provinz: Riviera delle Palme il Piceno e i Sibillini
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Karte





CASTIGNANO

Unterkünfte in Castignano: Bed and Breakfast, Bauernhof/Landhaus (empfohlene Einrichtungen in der linken Spalte wählen)

Entfernung vom Meer: ca. 27 km

Wie erreicht man Castignano mit dem Auto: von Norden kommend nehmen Sie die A14 Bologna-Bari Richtung Ancona, Ausfahrt Grottammare, durchqueren Sie Grottammare, weiter auf die SP 92, weiter der Beschilderung Castignano nach. Aus dem Süden, Autobahn A14 Richtung Neapel nehmen, folgen Sie der Beschilderung nach San Benedetto del Tronto – Ancona, weiter auf Autobahn RA11 Richtung Ascoli-Mare bis zur Ausfahrt Ascoli Piceno / Zona Marino / Folignano, nehmen Sie die SP 235, durchqueren Sie das Tal Senzana und weiter Richtung Castignano. Von Ascoli Piceno, nehmen Sie die SP 235, durchqueren Sie das Tal Senzana, Ripaberarda und weiter Richtung Castignano

Wie erreicht man Castignano mit dem Zug: der Bahnhof von San Benedetto del Tronto liegt  30 km entfernt, der von Ascoli Piceno ca. 25 km entfernt. Fahrpläne finden Sie auf der Website der Staatsbahnen www.ferroviedellostato

Wie erreicht man Castignano mit dem Bus
: das Land wird vom Busunternehmen Start gedeckt www.startspa.it

Wie erreicht man Castignano per Flugzeug: der nächstgelegene Flughafen in den Marken ist Ancona-Falconara etwa 115 km entfernt.

Sehenswürdigkeiten in Castignano

Kirche San Pietro e Paolo
Kirche Santa Maria del Borgo
Ortsteil Ripaberarda

Für Familien mit Kindern und Kinderwagen ist es möglich, die Stadt zu Fuß zu erkunden.
Die Stadt ist für Behinderte zugänglich

NÜTZLICHE INFOS Gemeinde Castignano (Via Margherita, 25 – AP) Tel: 0736821432
Proloco Castignano Tel: 0736822060

Wissenswertes über Castignano

Castignano, an den Hängen des Monte Ascensione gelegen, befindet sich in der Provinz Ascoli Piceno zwischen dem Tal des Tronto und dem Tal des Tesino Flusses. Der Name, vom lateinischen lucus castineanus abgeleitet, scheint sich auf einem großen Kastanienwald in der Nähe zu beziehen, der auch vom römischen Schriftsteller Plinius erwähnt wurde. Um das Jahr 1000  das Dorf – damals noch groß, später wegen wiederholten Erdrutsche, die die Dimensionen des Dorfes irreparabel reduzierten, kleiner geworden – nach einer Zeit unter der Farfense Garnison, kam in den Zuständigkeitsbereich von Ascoli Piceno. In der zweiten Hälfte des 16. Jh. Papst Sixtus V setzte das Dorf unter dem Bistum von Montalto Marche, im Jahr 1860 wurde es zu einer freien Stadt des Königreichs Italiens und das Gebiet Ripaberarda, kleines Renaissancedorf, das im inneren des Burges einen bemerkenswerten Glockenturm von Antonio da Lodi aufbewahrt, wurde zusammengeführt.
Neben der schönen Landschaft und dem atemberaubenden Blick dass das Dorf bietet, vor allem auf dem schönen mittelalterlichen Platz San Pietro, gibt es viele Sehenswürdigkeiten in diesem zwischen den Sibillini Bergen eingebetteten Dorf. Von besonderem Interesse ist die romanische Kirche San Pietro e Paolo, die ein wertvolles vor kurzem restaurierten Fresko aufbewahrt, das das Jüngste Gericht zeigt und dann noch andere aus der Crivelli Schule sowie eine hölzerne Statue der Vergine Addolorata; die Kirche Santa Maria del Borgo ihrerseits, beherbergt die Spuren von der Anwesenheit der Tempelritter.
Castignano rühmt sich, der historischen und anthropologischen Forschung, die älteste bis heute gefundene italische Inschrift der Geschichte, geschenkt zu haben, der “Stele“ von Castignano, ein über einem Meter hoher Grenzstein aus Sandstein, mit einer Inschrift zwischen dem VII und VI Jahrhundert v. C. datiert. Die Inschrift bezieht sich auf die Heiligkeit der territorialen Grenzen, die der Grenzstein selbst anzeigt. Der Meilenstein wird heute im Archäologischen Museum von Ascoli Piceno aufbewahrt.
Eine der bemerkenswertesten Ereignisse die jedes Jahr mehr und mehr Besucher und Liebhaber des Mittelalters anzieht, ist das Templaria Festival, ein Ereignis, die in der zweiten August Hälfte stattfindet und durch Musiker, Akrobaten und Gaukler, Atmosphären und Orte einer spannenden, abenteuerlichen und gequälten Vergangenheit rekonstruiert. Das Festival findet vor allem im Zeichen der Templer statt, Rittermönche die die Verteidigung des Heiligen Landes während der Kreuzzüge übernommen hatten. Während ihrer Reisen nach Jerusalem überquerten Sie mehrmals diese Ländern und hinterließen dabei noch nachweisbare Spuren und Zeugnisse in den Traditionen und Geschichte des Dorfes.

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