PARCO DELLA GOLA DELLA ROSSA UND FRASASSI : SEHENSWÜRDIGKEITEN UND AÜSFLÜGE

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18 September 2015turismomarche

Leitfaden für den Parco della Gola della Rossa, ein Muss in den Marken: zwischen verwunschenen Höhlen, mittelalterlichen Kirchen und atemberaubenden Ausblicken, von  üppiger Vegetation und Felsen umgeben.

Der Regionale Naturpark della Gola della Rossa und di Frasassi  ist das grüne Herz der Marken. Einer der schönsten Naturschutzgebiete, umfasst etwa neuntausend Hektar an den Hängen des Apennins in der Provinz Ancona und bezieht die Gemeinden von Serra San Quirico, Genga, Arcevia und Fabriano ein. Ein Gebiet reich an üppige und unberührte Natur zwischen der schönen und geheimnisvollen Frasassi Höhlen, alten Kirchen und Abteien mit  mittelalterlichen Flair und traumhaften Landschaften.

Die Frasassi Höhlen, unterirdische Karsthöhlen, befinden sich auf dem Gebiet der Genga und stellen einen Spektakel der  Zeit und der Natur dar. Die Höhlen, mit Reiseführer oder selbstständig besuchbar, bestehen aus Stalaktiten und Stalagmiten, die Skulpturen von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit bilden. Die Formen und die Dimensionen dieser natürlichen Werke haben die Phantasie der Höhlenforscher angeregt und sie zur Wahl merkwürdigen Namen inspiriert, nachdem sie sie entdeckt und studiert hatten. Unter den berühmtesten und faszinierendsten Stalaktiten und Stalagmiten befinden sich: die “Riesen”, das “Camel” und das “Dromedar”, der ” Bär “und” die kleine Madonna “.

Ein weiterer Ort von besonderen historischen und künstlerischen Interesse, so wie auch bemerkenswert dank seiner Landschaft und daher touristisch wertvoll, ist das Gebiet das mit der Kirche von San Vittore di Genga verbunden ist. Mit seinem Abenteuerpark konzipiert und entwickelt um die Kinder zu unterhalten und die nahe gelegenen heißen Quellen, ist das Resort San Vittore zu einem Treffpunkt für die ganze Familie geworden, wo  neben der Religion auch Spaß und Entspannung ihr Platz finden. Die Abtei von San Vittore delle Chiuse, im romanischen Stil, wurde im natürlichen Amphitheater der Berge der Schluchten von Frasassi gebaut. Es ist ein Ort der mit seiner Stille und der strenge der hohen Mauern starke Emotionen hervorruft, ein suggestives Ort des Gebetes in den grünen Bergen der Marken eingetaucht.

Pierosara, die zur Gengas Gemeinde gehört, war für die strategische geographische Lage – auf einem Hügel in der Nähe von zwei Schluchten, die von Frasassi, und die von della Rossa gelegen – eine wichtige mittelalterliche Burg, die das umliegende Gebiet beherrschte. Heute bleiben vom alten Castrum die Mauerwände und der Wachturm. Die Burg, historisch immer sehr wichtig, war ein strategischer Knotenpunkt für die Herrschaft über die umliegenden Ländereien seit dem Römischen Reich. Der eigenartige Name des mittelalterlichen Dorfes Castel Petroso stammt ursprünglich aus einer Legende; es wird erzählt, dass ein Graf ein Mädchen aus Castel Petroso namens Sara kennenlernte und, von ihrer Schönheit fasziniert, beschloss er sie zu entführen, weil sie mit einem anderen Schlossbewohnern, Piero, verlobt war. Während des Entführungsversuch, versuchten die Anwohner die junge Frau zu retten, aber sie wurde vom Graf umgebracht, so wie der junge Piero auch, der neben seiner Geliebten starb. Es scheint, dass von diesem Tag an, als Andenken an dieses traurige Ereignis, Castel Petroso in Pierosara umbenannt wurde.

Sassoferrato ist eine Stadt die, im Vergleich zu seiner Gebiet Größe, relativ klein ist. Das bewohnte Zentrum entwickelt sich auf zwei Ebenen, den rione Borgo  und den rione Castello. Der größte Teil der  Gemeinde liegt in einem Tal eingeschlossen, wo drei Flüsse fließen: der Sanguerone aus dem Norden, der Sentino aus dem Westen und der Marena aus dem Süden. Diese fließen in dem Dorf zusammen nur ganz kurz voneinander entfernt.  Auf dem Gebiet der Sassoferrato befinden sich viele Orte von historischem und künstlerischem Interesse wie die antike römische Stadt Sentinum, Heimat des berühmten Gefecht der Nationen (295 v. C.). Das archäologische Museum und die Pinakothek beherbergen eine der wichtigsten Ikonen mit der Darstellung von St. Demetrius; in den späten vierzehnten Jahrhundert gemalt, zeichnet sie sich durch ihre kleine Dimension und seine Technik aus.

Die Stadt Genga rühmt sich zusätzlich zu den berühmten Höhlen, auch der vielen interessanten Orte, historischen Gebäude und Kultstätte wie die Kirche San Vittore delle Chiuse, der Tempel des Valadier und der Einsiedelei von Santa Maria infra saxa, so wie ausgestattete Grünanlagen die sich  zum Wandern eignen oder zum Picknick im grünen Apennin der Marken eingetaucht, in der Nähe der Flüsse Esino und Sentino. Von besonderer Schönheit ist die heute inzwischen schon berühmte lebende Krippe, die jedes Jahr immer mehr Besucher anzieht.

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